Als Lyriker und Komponist führt Holger Saarmann seine Hörer auf Schleichwegen quer durch die Jahrhunderte geradewegs zum Mittelpunkt des Seins.

Immer wieder werden seine virtuosen Gitarrenlieder zu Hits auf den Nebenstraßen-Bühnen Berlins, wo sie auf seltene Weise die populären Hörgewohneiten unserer Tage irritieren:

Da begegnen sich Dowland und Dylan, Bach und Bacharach. 
Da verschmelzen Kunstlied und Klezmer, Ballade und Bluegrass.

So lässt der Liederpoet und Liedersammler nicht nur Chansonkenner und Folkfreunde aufhorchen, er besteht sogar vor klassisch verwöhnten Ohren.


Für sein Werk als Liedermacher wurde er beim Bayern3-Festival
Songs an einem Sommerabend (Open Air auf Kloster Banz) mit dem Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet.   (> Video)

Für seinen intimen deutschen Beitrag zur Weltmusik lud man Saarmann bereits 2001 zum renommierten Viljandi Folk-Festival nach Estland ein.

Mehrfach gecovert wurde sein Lied
Bahnsteig gegenüber, unter anderem von der Rottweiler Chansonsängerin Annett Kuhr und dem Stuttgarter Kabarett-Duo zu zweit.



Ein längeres Interview finden Sie hier, im Online-Magazin
"Ein Achtel Lorbeerblatt".



As a charming poet and composer, Holger Saarmann will take you along on secret paths, crossing nine centuries straight to the centre of being.

These songs found down a different lane fill a treasure box full of myth, mystery and magic that you might hardly expect from German folk music.
Some of his songs even became underground hits of the Berlin singer-songwriter scene.

His
Gitarrenballaden prove influences from Dowland to Dylan, from Bach to Bacharach.

Inspired by Klezmer, Bluegrass, Chanson and romantic
Lied, the minstrel without mummery probably makes the most intimate German contribution to Ethno-, Roots- and World Music. 

For that he has been invited to international Folk Festivals abroad and received a much-coveted newcomer award in 2007.






Holger Saarmann live bei "Songs an einem Sommerabend" (2007),
mit Reinhild Kuhn.




Saarmann verbindet das Zärtliche Hermann van Veens, die Klarheit Hannes Waders und die warme Verbindlichkeit Reinhard Meys mit dem Reichtum des deutschen Balladenschatzes, mit der Bauernkantate, Goethes klassischer Sprachkunst und seiner ganz eigenen, höchstpersönlichen Perspektive. ... Und es funktioniert: Was als nostalgische Marktlücke erscheinen mag oder ein atemberaubend eklektischer Spagat durch die Zeit, wird bei Saarmann zu einem liebevollen Umgang mit dem Leben und dem eigenen kulturellen Hintergrund.

                Hildesheimer Allgemeine Zeitung



Eine Kombination aus lyrischem Charme, metaphernreicher Phantasie und berührender Nachdenklichkeit, die sich wie ein roter Faden durch seine Lieder zog.

Geretsrieder Merkur



Holger Saarmann braucht wirklich nicht viel, um seine Zuhörer auf eine wortgewaltige Odyssee durch die Gedankenwelt eines Suchenden mitzunehmen. Eine Akustikgitarre, ein Klavierschemel und ein Fußbänkchen, dazu Erlebnisse aller Art das reicht. ... Er hatte den Großstadtblues, den er begleitet von einer extravagant gut gespielten Gitarre, wie einen Mantel um sich geschlungen.

Schwarzwälder Bote

 

„Den Schalk im Nacken, das Volksliedgut im Kopf und die zauberhafte Akkordeonistin Reinhild Kuhn an seiner Seite: So fasziniert Saarmann als Troubadour ganz eigener Art. Sein Witz ist schelmisch, seine Fantasie anarchisch, wenn der gelernte Musiklehrer vom ebenso unerwarteten wie folgenschweren Kuss seiner Frisöse singt (deren Stundenlohn von 3,50 Euro er seinen Publikum beiläufig unter die Nase reibt), mit seiner 'Ode an das Diesseits' den anwesenden Klerus irritiert oder begehrliche Blicke auf den 'Bahnsteig gegenüber' wirft.

Neue Presse Kronach über "Songs an einem Sommerabend 2007"



„Er besitzt die Gabe, die Jahrhunderte und Kulturen zu durchstöbern und in ihnen so manches Fundstück zutage zu fördern, lebendig und liebevoll. ... Hier könnte (s)eine erfolgversprechende Entwicklung liegen: die volksliedhafte poetische Ballade von der Schlacke zu befreien und den heutigen Hörern anzuverwandeln. ... Die Gitarre untermalt nicht einfach, sondern läuft parallel zum Duktus der Geschichten und verschlungen mit ihnen.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung



Holger Saarmann setzt neue Akzente im Umgang mit dem deutschen Volkslied.

Radio Bremen




Holger Saarmann live beim Viljandi Folk Festival 2001





Kurzbiographie

* geboren 1971 in Hagen/ Westfalen.

* Klavierunterricht bei Bertrand Walther (Colmar) und Ortwin Stürmer (Freiburg) in Lörrach.

* ab 1986 autodidaktisches Gitarrenstudium.

* ab 1988 klassischer Gitarrenunterricht bei Klaus Rudolph/ Bad Bentheim (Niedersachsen).

* ab 1992 Lehramtsstudium Musikpädagogik und Germanistik in Bamberg (Examen 1999).

* Musikalische Ausbildung bei Anja Schwab, Verena Vogt (beide Gesang) 

und Gernot Hammrich (Gitarre).

* Arbeit als Gitarrenlehrer.

* In Bamberg Schauspieler beim "Fränkischen Theatersommer"

im Kindertheater "Chapeau Claque" und in studentischen Gruppen;

* eigene Bühneninszenierung von Heinrich Kleists Lustspiel "Amphitryon".

* ab 1995 jiddische Liederabende mit der Nürnberger Sängerin Ute Rüppel.

* Radwanderungen durch halb Europa.

* Schriftstellerische und journalistische Aktivitäten, u.a. Film- und Konzertrezensionen,

 sowie Beiträge für Reiseführer und -magazine.

* seit 2001 wohnhaft in Berlin, Prenzlauer Berg.

* solistische Liederabende seit 2000.

* Konzert-Gemeinschaftsprojekte zusammen mit der Geigerin Vivien Zeller, sowie u.a. mit

Reinhild Kuhn, Hornberger, Beate WeidenhammerJörg Sieper und Martin Talir.

* Konzerte und Seminare für internationale Sommerkurse an mehreren deutschen 

Universitäten (Heidelberg, Bayreuth, Magdeburg, Frankfurt/Main, Bielefeld).

* seit 2005 Mitglied und Schüler in Christof Stählins Lied- und Lyrik-Akademie SAGO.

* Nachwuchs-Preisträger bei "Songs an einem Sommerabend" (Kloster Banz) 2007.

* Freie musikpädagogische Tätigkeit beim Klingenden Museum Berlin, an Berliner Schulen,

   sowie als Gitarrenlehrer für Kinder und Erwachsene.

* Veranstaltung und Co-Organisation eigener Liederbühnen zur Berliner "Fête de la

 Musique" 2009 und 2010. 

Organisatorische Mitarbeit beim Berliner Festival Musik & Politik.

* Freie redaktionelle Mitarbeit beim Online-Magazin Ein Achtel Lorbeerblatt.
* WaldeckKulturStipendiat der Peter Rohland Stiftung & ABW auf Burg Waldeck (Hunsrück) im September 2013.







Biographical note:


Holger Saarmann was born in 1971 in Hagen (Westphalia/ Germany). 

At the age of fifteen, he locked himself up in his room together with his guitar, until he considered himself able to finger all the chords and to play any known Pop song. 

During his Abitur and community service, he also started learning classical guitar and discovered old music from Shakespeare's times. 

In 1992, he chose the lovely Frankonian city of Bamberg as the place for his activities, starting as a busker, but soon working as a guitar teacher and (semi-professionally) as an actor in several theatre groups. 

In 1998, he also directed a stage production of the play Amphitryon by Heinrich Kleist. 

His stage debut in music was the Yiddish Chanson project Shalom Musik in 1995, together with the chanteuse Ute Rüppel from Nuremberg. 

In spite of all this, he managed to complete his Music and German studies at Bamberg University, with two great virtuosi being his music teachers: Verena Vogt (vocals) and Gernot Hammrich (guitar). 

Beyond this, his cycling tours through half of Europe inspired him to write songs, prose and articles which won him journalistic and artistic claim. 

In 1999 he established himself as a solo performer with rather eccentric and bizar repertoires, some together with the actress Beate Weidenhammer. 

His first CD was released in May 2001, half a year before he moved to Berlin.




                                           




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