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“Schade, daß man solche Lieder sonst nie hört!”
Warum einheimische Volkslieder zur Geheimlehre wurden, das muss Holger Saarmann nicht beantworten, denn
er singt sie:
Lieder aus einer Zeit, als die Feinsliebchens noch barfuß und allein zum Beerenpflücken in den Wald
gingen, als die Jockel den Hafer nicht schneiden und die armen Leute nicht länger nur den lieben Gott walten lassen
wollten, als kleine Waldvögelein in Winternächten auf grünen Ästlein saßen und wilde Tauben goldene Ringe über die Meere
trugen, als sich Gesellen noch um die Meisterstöchter und Sensenmänner sich um die Blümelein kümmerten
...
Wenn Saarmann singt, dann wird es selbst in lauten Berliner Musikkneipen oft ganz still:
So schön wie irische Volkslieder, so pur wie skandinavische Folklore, nur hier versteht man die Texte!
Zwischen den Liedern früherer Gegenwarten erinnern manchmal auch eigene Werke an die zukünftige Vergangenheit.
Gesammelte
Hörproben gibt's hier,
in der Online-Jukebox last FM, die
Volkslieder- CD
“Hüt
dich, schöns Blümelein!”
hier, im Shop.
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“Holger Saarmann setzt neue Akzente im Umgang mit dem deutschen
Volkslied.”
Radio Bremen
“... Er
besitzt die Gabe, die Jahrhunderte und Kulturen zu durchstöbern und in ihnen so
manches Fundstück zutage zu fördern, lebendig und liebevoll. Obgleich er
deutsch sang ... vermied er jeden Anklang ans burschikose Schunkeln, das den
Volksliedern hierzulande mitunter anhaftet. Hier könnte (s)eine
erfolgversprechende Entwicklung liegen: die volksliedhafte poetische Ballade von
der Schlacke zu befreien und den heutigen Hörern anzuverwandeln. ... Die
Gitarre untermalt nicht einfach, sondern läuft parallel zum Duktus der
Geschichten und verschlungen mit ihnen.”
Hildesheimer
Allgemeine Zeitung
“Mit
hell tragendem Tenor und einer durchaus virtuos gespielten Gitarre ... erklangen
seine Weisen in dem nur von Kerzen stimmungsvoll erleuchteten Kirchenraum. Die
schöne Klangfülle der volltönenden Instrumentalbegleitung, die sich nicht nur
auf schlichte Akkorde beschränkte, sei besonders erwähnt.”
Einbecker
Morgenpost
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