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Berlin,
20. Dezember 2006
Hallo!
Hier noch rasch eine
Ergänzung
zu den News vom 8.
Dezember:
"Winnetou ist ein Christ",
und zwar
–
live,
mit Vivien Zeller –
am 18. Januar 2007
in der Stadtbibliothek von Berlin-Weißensee! (>>Konzerte)
Also: Viel los im Januar, wenig Zeit für den Winterschlaf!
Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen warmen Platz zwischen den Jahren!
Holger
Saarmann
Berlin,
8. Dezember 2006
Liebe Liederhörer!
Beim
gestrigen TROUBADOUR -
Liederwettbewerb im SCHLOT gewann das Duo SWIM. Das Trio SUZANN wurde auf
Platz 2 gewählt und das Duo MARKOWSKI aus Rotterdam belegte den 3. Platz. Ein
klarer Sieg für die Rock- Pop- und Country-Fraktion, die auch die meisten
Anhänger im (leider recht kleinen) Publikum sitzen hatte. Dieses wirkte leicht
befremdet, als ich ihm vorsang, wie meine Friseuse
mich küsste; damit hatte offenbar niemand gerechnet. Auch die vierköpfige
und -stimmige HEIMLAND CONNECTION aus Charlottenburg, die angenehme folkige
Frischluft in den Jazzkeller pumpte, fühlte sich nicht so recht verstanden.
Stilistisch überraschten sie, während die Acts auf dem Siegertreppchen
überzeugten
–
auch
mich. Ich persönlich lasse mich aber lieber überraschen.
Mit Blick auf die angekündigte POPKOMM-Beteiligung der TROUBADOUR-Finalisten
wurden gestern abend die richtigen Leute gekürt. Ich hoffe nur, daß Pop-komm-patibilität künftig nicht zum Bewertungskriterium des Wettbewerbs
wird.
Nach
diversen Kurzauftritten in Berlin haben mich einige von Euch Berlinern gefragt, wann und
wo ich denn wieder einmal ein vollständiges Konzert gebe. Ich nannte dann meist
Orte wie Heidelberg, Bamberg, Hildesheim, Aichach, Einbeck oder Nürnberg.
Euretwegen
freue ich mich nun aber ganz besonders, daß mir das ZEBRANO-Theater
in Friedrichshain
zwei
Konzertabende angeboten
hat, das ist wohl
eine der gemütlichsten Kleinkunstbühnen der Stadt; die Sonntagsstraße zudem
eine urige Flaniermeile, auch bei Schnee! Die Termine verrate
ich Euch heute schon, damit Ihr sie fett mit Kuli in den neuen Kalender
schreibt:
"So
küsste mich meine Friseuse"
am 25. und 26. Januar 2007 (Do & Fr) jeweils um 20.30 Uhr.
Und
wer jetzt denkt: Saarmann ist ja ganz nett, aber einen ganzen Abend?, dem sei
die Veranstaltung "Förderverein
Genie & Wahnsinn"
ans Herz gelegt, zu der mein Kollege Sebastian
Krämer jeden zweiten Sonntag in selbiges ZEBRANO einlädt. Dort
bin ich (und ein noch ungenannter dritter Künstler) am
Sonntag, den 21. Januar, 20.30 Uhr zu
Gast und gebe einen Vorgeschmack aufs Wochenende. Und wer mich, aber noch nicht
Sebastian Krämer kennen sollte, der wird an diesem Abend sicherlich ein sehr
froher, vielleicht sogar glücklicher Mensch werden!
Was
mich betrifft: Mein Programmtitel "So küsste
mich meine Friseuse" steht künftig für Konzerte mit fast
ausschließlich eigenen Liedern.
Ich
hoffe, Ihr wollt sie an diesen Abenden hören!
Das
ist aber noch nicht alles:
Die
beiden Dichter Mario
Wirz und Marcus Brühl haben mich
eingeladen, eine gemeinsame Lesung
mit meinen Liedern
zu ergänzen. Der Abend findet im Brecht-Haus
(Berlin-Mitte) statt, und zwar am Mittwoch,
24. Januar, 20 Uhr.
So,
und wem das jetzt alles zu durcheinander war, der kann es nochmals in
chronologischer Reihenfolge im
Konzertkalender
nachlesen.
Schlechte Nachrichten für all jene, die all ihren Verwandten unsere
CD "Lieder so deutsch wie der Wilde Westen" auf den
Gabentisch legen wollten:
Wir
schaffen es nicht rechtzeitig! Meine Geigerin Vivien Zeller hat dermaßen viel
Musik um die Ohren, daß wir seit März keine weitere Aufnahmesession machen
konnten.
Aber
keine Panik: Zwei Drittel des Albums sind ja schon im Kasten. Ärgerlich für
uns ist nur, daß uns das CD-Presswerk ab Januar eine 3% höhere Mehrwertsteuer
kosten wird. Und da wir keinerlei Garantie haben, künftig für 3% höhere
Einnahmen zu musizieren, werden wir uns wohl das professionelle Tonstudio sparen
und die Aufnahmen selber mixen.
Soviel
zur wirtschaftlichen Lage der Nation aus Musiker-Sicht.
Ich wünsche Euch allen Licht in dieser düsteren Zeit.
Und
daß mir niemand zwischen die Jahre gerät!
Holger
Saarmann
Berlin,
12. November 2006
Hallo!
Zwei Neuigkeiten in aller Kürze:
Ich habe mich entschieden, (nun doch) zum Liedermachertreffen
in Hoyerswerda zu reisen, auch wenn ich den Wettbewerb ehemaliger
Preisträger um die "Super-Hoyschrecke" keine so tolle Idee finde. Ich
bin einfach gespannt auf das Wiedersehen und den Austausch mit Kollegen aus ganz
Deutschland, die ich zum Teil schon kenne. Die Preisträgerkonzerte finden
Freitag- und Samstagabends statt. Am Samstagnachmittag (25.11.) werde ich selber
auf der offenen Bühne stehen und den Kollegen und Hoyerswerderaner (die mich
vielleicht aus den Wettbewerbskon- zerten 2004 und 2005 kennen) einige
neuere Lieder vorsingen.
NEU!
Diese
gibt es jetzt, wie angekündigt, als Single-CD!
Schaut mal hier in den Shop!
Und bitte nicht vergessen:
Ich freue mich auf Eure Unterstützung, wenn ich am 7.12. beim
Berliner "Troubadour"-
Liederwettbewerb im SCHLOT (Chausseestr. 18, Mitte) auftrete! Beginn ist um
21 Uhr.
Wer rechtzeitig Kontakt zu mir aufnimmt, erhält einen
Gutschein für ermäßigten Eintritt!
(>>Konzerte)
Es grüßt Euch
Holger Saarmann
Berlin,
31. Oktober 2006
Hallo!
Vor lauter Sommerloch-Tournee muss ich wohl den Herbst übersehen haben. Da
stehe ich nun, ohne echte Konzerte bis März!
Aber das ist nur der aktuelle Stand, und viele interessante Auftritte ergeben
sich kurzfristig.
Zwei kürzere Konzert-Beteiligungen am 8.11. und
am 7.12. in Berlin findet Ihr detailiert hier
im Konzertkalender angekündigt. Oder Ihr wisst es schon, weil Ihr Newsletter-Empfänger
seid.
Was ich Im Mai ankündigte, ist seit meinem Aichacher Konzert Praxis:
Meine eigenen Gitarrenballaden und jene aus den vorigen Jahrhunderten werde ich
künftig in getrennten Programmen präsentieren. (>>
Programme)
Natürlich wird es Ausnahmen geben: Schließlich kann man seinem Publikum
schlecht erzählen, man habe noch ein anderes Programm, ohne wenigstens ein Lied
daraus zu singen. Und für besondere Anlässe wird es weiterhin besondere
Mischprogramme geben.
Und damit man sieht, daß sich programmatisch was tut, habe ich auch gleich
diese Website ein wenig umgestaltet. Teils war das auch einfach notwendig, weil ich
herausfand, daß manche Fotos zwar im "Internet Explorer", aber nicht
im "Firefox" abgebildet wurden.
Die wichtigste Neuigkeit ist wohl, daß es nun Aufnahmen
meiner beiden Lieder "Begleiter"
( )
und "Meine Friseuse" ( )
gibt. Ich hadere noch mit der Endabmischung; sie ist knifflig, denn erstmals
spielen Akkordeon und diverse Percussion bei einer Saarmann-Aufnahme mit. Ich
lerne dabei sehr viel über das Mischen, habe nebenher begonnen, die Titel
meiner CD "Falls jemand danach fragt" zu remastern. Dieses
Provisorium werde ich in seiner jetzigen Form allerdings nicht mehr lange
anbieten, weil "Wanderlied (Wayfaring
Stranger)" und "Katy
Cruel" für das Album "Lieder, so deutsch wie der Wilde
Westen" bestimmt sind und ich außerdem ein Album nur mit
Eigenkompositionen plane, neu eingespielt mit Freunden und Kollegen.
Die beiden neuen Lieder wird es demnnächst als Single
geben. Oder in limitierter Auflage mit ausgewählten Remasters auf einer
längeren CD.
Also auch bei wenigen Auftritten viel zu tun diesen Herbst!
SAGO, diese intensive Zeit des akademischen
Austauschs mit liederdichtenden Kollegen, ist nun auch schon wieder sechs Wochen
her. Wie im letzten Jahr fügten sich – unter Christof Stählins Regie – unsere Beiträge zu einem stilistisch kunterbunten, gut 140 Minuten langen Programm.
Wenn auch die neuen Lieder unter dem Motto "Schatten" (in meinem Fall
der "Begleiter") noch an
einigen Stellen hingen (Konzentration fällt nach so einer Woche wirklich
schwer!) so waren es doch zwei erstklassige Abende! In Mainz
hatte man (vielleicht aus Angst vor den aus Friedberg bekannten
Besucherrekorden) leider nur sparsam plakatiert. So blieb das
"Unterhaus" diesmal noch vor dem großen Sturm verschont. In Friedberg
(bei Augsburg) dagegen gab es wegen der Stehplätze die fast schon
traditionellen hitzigen Debatten an der Abendkasse; die 200 Sitzplätze waren
schon Wochen zuvor ausverkauft gewesen.
Soviel
zur vermeintlichen Unpopularität des Liedermachens.
Da, wo sich Menschen für unsere Musik einsetzen, sei es organisatorisch,
beherbergend und bewirtend oder technisch, da findet sie auch Freunde! Danke
Euch; Ihr wisst, daß Ihr gemeint seid!
Die SAGO-Kollegen samt Web-Links (nicht alle waren
in beiden Konzerten dabei!) findet Ihr aktualisiert hier,
im Septemberbrief.
Es grüßt Euch herzlich vom herbstbunten Prenzlauer Berg
Holger Saarmann
Auf
Achse, 13. September 2006
Hallo!
Ende der Woche beginnt das Spätsommer-SAGO.
Dieses Jahr tagt die (Lieder-)Dichtergruppe um Christof Stählin in Mainz, und
im dortigen "Unterhaus" präsentiert sie am 22.9. ihr gemeinsames
Programm. Wer es in Mainz verpasst, kann uns tags
darauf in Friedberg (bei Augsburg) erleben, aber Achtung: Die Karten sind
rar!
Ich bin vorfreudig gespannt auf ein erneutes Zusammentreffen mit
Tina
Häussermann (Stuttgart), Andreas Zimmer (Bramsche), Dota
die Kleingeldprinzessin (Berlin), Matthias
Reuter (Oberhausen), Anna
Piechotta (Hannover), Eckart v.Hirschhausen (Berlin),
Martina Gemmar
(Steinfeld), Frank Bode (Berlin), Annett
Kuhr (Rottweil), Danny Dziuk (Berlin),
Uta
Köbernick (Zürich), Martin Betz
(Berlin), Flo Stanek (Wien), Martin Sommer (Darmstadt) und natürlich Christof
Stählin (Hechingen).
Ich selber genehmige mir dann im Augsburger Raum noch ein Solo-Konzert:
Am 24.9. in Aichach. Dort werde ich erstmals alle meine eigenen Lieder in
einem Programm singen, eine ideale Gelegenheit für alle Friedberger, die durch
meine zwei Lieder am Vortag Lust auf mehr bekommen haben (werden) ...
Nähere Infos zu allen Auftritten gibt's hier, im Konzertkalender.
Wenn ich so auf den August zurückblicke, denke ich vor allem an die
bunte Tournee, die mich in mehreren Etappen von der
Loreley bis ins Alpenland führte. Wie im letzten Jahr sang ich für
viele junge Leute, die aus aller Welt an deutsche Hochschulen kommen, um unsere
Sprache zu erlernen. Erstmals gab ich ein Konzert auf einem Rheinschiff und wies
aus diesem Anlass
– inmitten
rheinischer Weinseligkeit
–
die
oft ignorierte, enge Verwandtschaft zwischen den Damen Lore-Lay (Heine/ Silcher)
und Suzanne (Leonard Cohen) nach.
Beide
Lieder wirken übrigens dann am besten, wenn man von oberhalb der Rüdesheimer
Weinberge bei Nacht auf Bingen herabschaut.
Den regenfeuchten Urlaubern zweier bayrischer Campingplätze brachte ich im
Scheinwerferlicht einer gnädigen Abendsonne wärmende Lieder zu Gehör. Nass
wurde ich selber erst, als ich an einem freien Tag eine Alp erklomm.
Allen Zuhörern, Freunden, Organisatoren, Technikern und
Veranstaltern in Frankfurt, Franken, Nieder- und Oberbayern, in Bayreuth,
Magdeburg und Schwerin möchte ich nochmals herzlich danken!
Genießt den Rest-Sommer!
Holger Saarmann
Berlin,
2. Juli 2006
Hallo!
Lieder im Sternenzelt, am Rhein und für Studierende aus
aller Welt ...
das
wäre der Untertitel meiner diesjährigen Sommerloch-Tournee, zumindest für den
solistischen Teil, denn die Tour endet (nach heutigem Stand) mit "Liedern,
so deutsch wie der Wilde Westen", und da ist Vivien Zeller wieder
mit dabei.
Die
Tour-Route sieht jetzt folgendermaßen aus:
6.8. Rüdesheim/ Bacharach (Rheinfahrt-Konzert für den Sommerkurs der Uni
Frankfurt)
8.8. Bodenwöhr - Campingkonzert
9.8.
Bad Feilnbach -
Campingkonzert
11.8.
Bayreuth (Workshop & Konzert für Sommerkurs)
24.8.
Magdeburg (Sommerkurs-Konzert)
25.8.
Schwerin ("Winnetou ist ein Christ
" mit Vivien
Zeller)
Da ist also zwischen dem 11. und dem 24. August noch eine Lücke, die sich mit
weiteren Konzerten ausfüllen ließe ... Wir werden sehen.
Nähere Infos zur Tour gibt's hier, im Konzertkalender.
Ich wünsche Euch und Ihnen allen einen schönen Sommer -
vielleicht
sieht man sich ja mal!
Holger Saarmann
Berlin,
26. Mai 2006
Hallo!
Romantische Liederabende unterm Sternenzelt ...
Zur Zeit klingt das wie eine meteorologische Utopie, doch vergessen wir nicht:
Noch ist Frühling!
Im Sommer aber, im August, werde ich wieder deutschlandweit auf Tour gehen!
Die Tourroute ist noch nicht festgelegt, aber es gibt schon einige Eckdaten:
6.8. Rüdesheim/ Bacharach (Rheinfahrt-Konzert für den Sommerkurs der Uni
Frankfurt)
11.8.
Bayreuth (Workshop & Konzert für Sommerkurs)
24.8.
Magdeburg (Sommerkurs-Konzert)
25.8.
Schwerin (Konzert mit Vivien Zeller)
Konzerte in den Zeiträumen zwischen diesen Terminen können Sie, liebe
Veranstalter, noch buchen! Sinnvoll wäre es, Sie orientieren sich dabei
regional an den Eckdaten.
Da mein Camping-Konzert im bayrischen Bodenwöhr
letztes Jahr ein so schöner Erfolg war, plane ich für diesen Sommer weitere
ähnliche Konzerte. Die Organisation dieser Campingplatz-
Liederabende liegt in den Händen der Projektagentur
Kegel: Mein ehemaliger Bamberger Gitarrenschüler Dieter Kegel fungiert hier
als mein Sommer-Agent, und wir beide freuen uns, wenn Sie, sofern Sie einen
Campingplatz haben, Ihre Gäste diesen Sommer mit Livemusik verwöhnen wollen
und ich diese Musik machen darf! In diesem Falle bitten wir Sie, sich bis
zum 10. Juni mit Dieter Kegel in Verbindung zu setzen.
Natürlich können Sie auch als Urlauber auf "Ihrem" Campingplatz
anregen, diesen Barden aus Berlin zu einem romantischen Liederabend im
Fackelschein einzuladen!
Aus Kapazitätsgründen habe ich mein Solo-Konzert am 20.
Mai in Pankow kurzerhand mit dem meines Kollegen Finn
Ritter zusammengelegt. Der spielte nämlich zur selben Zeit wenige Häuser
weiter, und da wir beide in Improvisationslaune waren, beschlossen wir, unsere
Publika zusammenzuführen und so einer relativ großen Schar abwechselnd (!)
unsere Lieder zu singen. Das hat uns großen Spaß gemacht, und nach unserer
gemeinsamen Zugabe, "Help!", wollte niemand mehr glauben, daß
Finn und ich uns zuvor nie begegnet waren.
Auch der 21. Mai mit Vivien Zeller war ein Erlebnis:
Der gut vorgeplante Versuch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin zum
Kloster Jerichow (bei Tangermünde) zu gelangen, scheiterte, weil in Güsen (bei
Genthin) der bestellte Rufbus nicht erschien. Da wir vor dem Konzert keine Lust
auf eine 20 km-Wanderung hatten, hielten wir ein Auto an und ließen uns von
einem freundlichen Adventisten-Pfarrer aus Wittenberge mitnehmen, der unvermutet
ganz persönliche Assoziationen zu unserem Winnetou- und Migrantenprogramm hatte
... Eine denkwürdige Begegnung!
Das Konzert selber gaben wir wegen des Wetters teils drinnen, teils draußen.
Die Kirchenglocken läuteten zu den unpassendsten Stellen, aber unser
entzückendes Publikum hatte sehr viel Humor!
Ich habe Konzertpause und somit Zeit zum Geldverdienen, zum Reisen und zum
Komponieren neuer Lieder. Spätestens ab Herbst werde ich mein Solo-Repertoire
auf zwei Liederprogramme mit klaren Konturen aufteilen: In "Unter der
Linde" könnt Ihr vor allem Volkslieder hören, in "Die Liebe,
neu erfunden" singe ich Euch überwiegend meine eigenen Lieder vor. Und
da ist gerade Einiges im Entstehen: Da sind Lieder in mir, die wollen einfach
geschrieben werden! Schaut doch ab und zu mal bei den "Songs" rein!
Es grüßt Euch und Sie
Holger
Saarmann
PS:
Im
"Troubadour"-Liederwettbewerb
konnte ich mich NICHT für das Finale qualifizieren.
Die
Halbfinal-Gewinner waren
im
"Quasimodo": (1.) Stephanie Forryan, (2.) Rüdiger
Bierhorst, (3.) The Matching Spaces,
im
"Schlot": (1.) Son D'Oro, (2.) Kat Garden (= Katharina Gade) und (3.)
Timon Hoffmann.
Diese sechs
Acts bestreiten also nun am 8. Juni das Finale im Maxim-Gorki-Theater.
Danke
nochmals, McKinley Black, für die Initiative; sie hat, glaube ich, einiges
bewegt!
Berlin,
3. Mai 2006
Hallo!
Regy Clasen, Katharina
Gade, Manuela Sieber, Timon
Hoffmann, Zac Galen, Son
D'oro und ich, wir werden am morgigen Donnerstag,
den 4. Mai, das Halbfinale des "Troubadour"-
Liederwettbewerbs
bestreiten. (In meiner April-Rundmail nannte ich versehentlich einige Namen, die
ihr Halbfinale bereits gestern im Quasimodo feierten.)
Näheres dazu auf der Troubadour-Website.
Ich freue mich, wenn jemand von Euch kommt, um mich zu unterstützen (das
Publikum ist einer von drei Juroren), sehe der Sache aber heiter und gelassen
entgegen und bin gespannt auf die Kollegen, die ich fast alle noch nicht kenne.
Timon Hoffmann wird demnächst einen "Troubadour"-Wettbewerb in
Hamburg starten.
Mein nächstes Solo-Konzert ist am Samstag, 20. Mai im
Studio-Ableger von "Zimmer 16".
Dort werde ich
–
passend
zur Jahreszeit
–
berichten,
wie ich "Die Liebe - neu erfunden"
habe. Es gibt ein paar Lieder, frisch aus dem Federhalter, aber natürlich auch
die heimlichen Hits der letzten Jahre. (>>
Kalender)
A propos Hits:
Nachdem nun schon seit zwei Jahren mein Pankower Kollege Gunnar
Bittersmann eine folkige Version meines Liedes "Bahnsteig
gegenüber" im Repertoire hat, singt dieses neuerdings auch meine
Stuttgarter Kollegin Tina Häussermann mit Partner Fabian
Schläper im Duett zum Klavier – als Teil ihres Chansonkabaretts "Spieltrieb".
Tina und Fabian, ich freue mich riesig, und ich hoffe, bald ein Konzert von Euch
zu hören!
Euren Tourkalender hab' ich ja
– und für alle anderen gibt's hier
den Web-Link zu Häussermann & Schläper.
Unsere
Aufnahme-Sessions der "Lieder,
so deutsch wie der Wilde Westen"
haben (trotz technischer Hürden) Ende März wie
geplant stattgefunden, und Vivien Zeller und ich haben
– bei
19 Liedern an zwei Wochenenden
–
eine
ganze Menge geschafft. Einige wenige harren noch weiterer Takes (teils mit zusätzlichen
Musikern), doch die meisten liegen nun schon in passablen Grobmixen vor und wurden
im April auf
diversen Lautsprechern dieser
Republik getestet.
Bis zu unserem nächsten
"Winnetou"-Konzert am
21. Mai im Kloster Jerichow, zum Internationalen Museumstag (>> Kalender),
wird
die CD zwar nicht fertig sein, aber es wird eine Liste für Vorbestellungen
geben – samt einer konkreten Vorstellung, wie
die CD klingen wird.
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
Berlin,
23. März 2006
Hallo!
Hier ein Lebenszeichen aus der Mitte einiger öffentlich ereignisarmer Wochen.
Diese begannen mit dem Ende einer kleinen Tour Anfang Februar. Die Tour hatte
Vivien Zeller und mich ins östliche Niedersachsen geführt. Links
eine stimmungsvolle Impression aus Hildesheim. Auch Einbeck war ein Erfolg.
Abseits der Öffentlichkeit bereite ich die Aufnahmen für unsere CD "Lieder,
so deutsch wie der Wilde Westen" vor. Die meisten der etwa 20
Lieder werden wir live bei mir daheim aufnehmen, und ich hoffe sehr, daß
die Session am kommenden Wochenende nicht aus technischen Gründen platzen muss:
Das Mischpult der Firma "Phonic", das ich mir gekauft habe, um
mehrspurig auf meinen PC aufzunehmen, ist nämlich nicht mit meinem
Betriebssystem kompatibel, und ich sehe nicht ein, von meinem
Künstler-Einkommen Bill Gates mitzuernähren, indem ich mir - keine fünf Jahre
nach dem ehrlichen Erwerb von "Windows 2000" - die Version "XP"
kaufe!
Ungeachtet dieses Ärgernisses werde ich in Kürze mein erstes Solo-Konzert
seit meiner Sommerloch-Tournee 2005 geben:
Am Samstag, 8. April in Jena, in Schillers Gartenhaus
(Näheres in meinem Konzertkalender).
Ich werde "Lauschlieder aus früheren Gegenwarten und
künftigen Vergangenheiten" singen, das ist ein provisorischer neuer
Titel für die besten Lieder aus meinem Solo-Repertoire.
Ob ich es noch schaffe, bis dahin zwei neue Lieder fertigzustellen?
Wäre nicht schlecht, denn gleich im Anschluss an dieses Konzert tagt wieder
einmal Christof Stählins Akademie für Poesie und Musik
("Sago"), und vor all den tollen Kollegen dort mag man ja nicht
nur Altbewährtes auspacken.
Um meine Kenntnisse hinter den "Liedern, so deutsch wie der Wilde
Westen" zu vertiefen, habe ich in den letzten Wochen viele neue Kontakte
geknüpft; zunächst in die Pfalz (von wo im 18./19. Jahrhundert die Menschen
scharenweise nach Amerika auswanderten), und nun endlich auch nach Amerika
selbst:
Der Deutsch-Pennsylvanische Arbeitskreis vermittelte mir den Kontakt zu John
Schmid, einem Folk- & Countrysänger aus Ohio, der in den letzten fünf
Jahren zwei CDs mit "deitschen" Songs aufgenommen hat.
NEU!
Aus der Recherche ergaben sich einige neue Web-Links
im bibliographischen Teil am Ende meines Essays
zu "Winnetou ist ein Christ". Wer sich also durch unser
Programm für lebendige (!) pennsylvaniadeutsche Kultur zu interessieren
begonnen hat, der möge sich da mal durchklicken.
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
PS:
Damit es keiner vergisst, hier noch einmal - für alle Berliner und
Berlinreisenden - der Hinweis auf eine ganz tolle private Musikinstrumenten-Ausstellung
in Hohenschönhausen!
Berlin,
26. Januar 2006
Hallo!
Die Franken waren gut zu uns!
Es war eine schöne gemütliche Kurz-Tour, die Vivien
Zeller und ich vom 12.-14.1. unternommen haben. Was die Jahreszeit an Wärme
nicht zu schenken im Stande war, erhielten wir durch den treuen Kreis meiner
Freunde und Bekannte (Heimspiel!) – und durch eine beträchtliche Zahl neuer
Zuhörer, die unserer Musik eine Chance gaben. Den Einträgen im
Konzert-Gästebuch zufolge hat sich so mancher Weg durch die Winternächte
gelohnt.
Wir danken nochmals allen, die uns gelauscht und uns auf andere
Weise unterstützt haben: Durch Beherbergung, Bekochung, Chauffeurdienst,
Konzertorganisation, CD-Kauf, Lob und Kritik. Auf Einladung kommen wir gerne mal
wieder ins Frankenland!
Nun stimmen wir uns mit einem Auftritt beim Berliner "Freundeskreis
Karl May" am
Sa, 28.1. in Berlin-Wilmersdorf
auf eine kleine Tour in den (wenig wilden) Westen der Republik
(Ost-Niedersachsen) ein:
Sa, 4.2. in Einbeck
So, 5.2. in Hildesheim
Näheres dazu hier, im Konzert-Kalender.
NEU!
und interessant für (klassische) Gitarristen: Die beiden Karl-May-Lieder, die
ich 2004 für Gitarre und Solostimme bearbeitet habe, kann man jetzt auch als
Noten käuflich erwerben.
(>>Shop)
So, und nun noch etwas ganz Anderes:
Mein Freund Hilmar hat mich auf eine höchst interessante Ausstellung
von Musikinstrumenten aufmerksam gemacht: Es handelt sich um die Privatsammlung
von Dr. Bernd H.J. Eichler, die man seit einiger Zeit in Berlin unter sachkundiger Führung des Besitzers besichtigen
kann. Da wetteifern nicht nur unzählige Waldzithern, Mandolinen, Banjos,
Lauten, Dobros, (E-)Gitarren, Zithern und Scheitholze an den Wänden mit all den
skurillen Blasinstrumenten in den Vitrinen um die Aufmerksamkeit des Besuchers:
Mit seiner Sammlung von Zungeninstrumenten (Maultrommel bis Mundharmonika) aus
verschiedenen Musikkulturen kann Bernd Eichler belegen, daß die übliche
Einteilung von akustischen Instrumenten in Luft-, Saiten-, Fell- und
Selbstklinger unsinnig ist.
Die Ausstellung findet man in der Schostakowitsch-Musikschule (Aquarium), Werneuchener
Str. 14 in Berlin-Hohenschönhausen. Sie ist Mittwochs geöffnet von 10-16 Uhr. Führungen
finden aber auch nach Vereinbarung (Tel.: 030/ 90296 3753) statt.
Interessante wissenschaftliche Aufsätze zu unterschiedlichsten
Musikinstrumenten, aber auch zu Aspekten musikalischer Folklore gibt es auf Bernd Eichlers
Website.
Beim Berliner Lieder-Wettbewerb "Troubadour
- Modern Minstrels" konnte ich mich mit meinem Auftritt im
QUASIMODO für das Halbfinale am 4. Mai im SCHLOT qualifizieren.
Große Teile des fast 130-köpfigen, im Durchschnitt wohl recht jungen Publikums
empfanden meinen Beitrag (ich sang "Bahnsteig
gegenüber" und "Fi-di-bum")
als Comedy (!) und zogen Vergleiche zu altbekannten musikalischen Spaßmachern. Offenbar hatte es meiner Moderation an gewohnter
Tiefsinnigkeit gemangelt ... Nun muss ich wohl einiges leisten, um mich dieses
Images wieder zu entledigen.
Der Abend war stilistisch kunterbunt: Khaled (der
Publikumsliebling & Platz 2) und die
Birddogs versprühten gute Laune in pop-rockigen Klangfarben, während es
Reinhild Kuhn (Platz 3) und die Band Luisa mit den
Pastelltönen ihrer deutschen
Chansons beim Publikum ähnlich schwer hatten wie Tim Kuhnert mit seinen introvertierten Songs
in englischer Sprache.
Tja, das Publikum: "Passt nicht rein!" war ein häufiger Kommentar auf
den Bewertungsbögen, aber er bezog sich mal auf diesen, mal auf jenen Künstler
– mit unterschiedlicher Begründung:
Zu poppig, zu melancholisch, zu altmodisch, zu seltsam ...
Wir Musiker taten uns mit unserer Verschiedenartigkeit weniger schwer: In relativ entspannter Atmosphäre haben
wir hinter der Bühne ganz kollegial miteinander gefachsimpelt und gegen unser
Lampenfieber anmusiziert.
Abschließend muss ich sagen: Ich bin immer wieder erstaunt, daß Bands auf
Liedermacher- Wettbewerben trotz ihrer wirkungsvolleren Sounds nicht einhellig
bevorzugt werden. Also, liebes
Publikum: Wir Solo-Künstler freuen uns, daß ihr unsere einsame Bühnenleistung so zu
würdigen wisst! Wenn wir ehrlich sind, lassen wir uns doch alle lieber
von einem satten Ensemble-Sound einhüllen als daß wir musikalischen Monologen
lauschen!
Die nächsten TROUBADOUR-Termine
sind übrigens Donnerstag, der 2.2. im SCHLOT und Dienstag, der 7.2. im
QUASIMODO.
So long!
Holger
Berlin,
7. Dezember 2005
Hallo!
Die Jahreswende steht bevor, und wer kein Weihnachtsliederprogramm anzubieten
hat, verkriecht sich mit seiner Gitarre am warmen Ofen und brütet Ideen aus,
damit es im Frühjahr viele niedliche Lied-Küken gibt ...
"Winnetou" macht Pause - aber nur bis zur Franken-Tournee:
Mitte Januar packen Vivien Zeller und ich unsere Rucksäcke und
Instrumentenkoffer und reisen nach Süden, um in Nürnberg
(12.1.), Scheßlitz (13.1.) und meiner
Ex-Wahlheimat Bamberg (14.1.) "Lieder, so
deutsch wie der Wilde Westen" zu spielen.
In Berlin treten wir dann am 28.1.
wieder gemeinsam auf, und zwar auf Einladung der Karl-May-Gesellschaft.
Details zu den Konzerten hier, im Kalender.
Bis zur neuen Wildwest-Saison kann man mich solistisch zu folgenden Anlässen in
Berlin erleben:
Am 14.12. bei "Unerhörte
Lieder IV", ein Konzertabend der Berliner "Werkstatt
Lied", den ich mir mit acht Kollegen teile.
Am 3.1. bei "Troubadour",
einer Veranstaltung mit Wettbewerb-Charakter, die zweimal monatlich stattfindet.
Während
das Publikum bei "Unerhörte Lieder" nur zuhören und
applaudieren darf, ist bei "Troubadour" seine Stimme gefragt:
Wer von den sechs Acts des Abends überzeugte am meisten und darf im Mai ins
Halbfinale?
Solche Wettbewerb-Spielchen sind natürlich vor allem als Publikumsköder
gedacht, denn Musiker fühlen sich in der Regel wohler, wenn sie nicht
gegeneinander antreten, sondern nach- oder gar miteinander auftreten.
"Troubadour" wird von meiner amerikanischen Kollegin McKinley Black
organisiert und findet abwechselnd im QUASIMODO
(Charlottenburg) und im SCHLOT
(Mitte) statt, immer am ersten Dienstag, bzw. Donnerstag im Monat. Details hier, im Kalender.
A propos Wettbewerb:
Zum diesjährigen Liedermacher-Wettbewerb in Hoyerswerda wurden wie im Vorjahr
zwölf Musiker eingeladen, die Freitags gemeinsam ein über dreistündiges
Konzert gaben: Johanna Moll
(Erlangen),
Judith Rössler (Leipzig), Sascha
Gutzeit (Wuppertal), Walter Liederschmitt
(Trier), Jan Frisch (Weimar), Olaf Maske (Rheinsberg), Martin List (Panketal),
die Duos Stellmäcke
(Pfaffroda),
Tosse (Kiel), Florian & Dorle Schausbreitner
(Trier),
die Singvøgel
(Fürth) und ich. Ich sang mein "Fi-di-bum"
und (für die "Liedermacher-von-heute-haben-
weder-Humor-noch-politisches-Bewusstsein"-Nörgler)
mein "Gleisbesetzerlied",
aber es half nichts: Die Preise (in Gestalt geschmiedeter Hoyschrecken)
erhielten Jan Frisch und Sascha Gutzeit.
Zum Café-Konzert am Samstag musizierten u.a. Frank Fleißig (Plauen), Lutz
Keller (Berlin), Wolfgang Vallentin (Leipzig), Matthias
Trommler (Dresden) und Torsten Maxara (Weimar), der auch den Wettbewerb
moderierte. Als zusätzliche Gäste waren Steffen
Mensching, Arno Schmitt, Der
Singende Tresen und 50 Hertz
vor Ort.
Es
war ein intensives, überwiegend harmonisches Wochenende mit viel Austausch,
noch mehr Musik, Schnee und sehr wenig Schlaf. Eine dieser Erinnerungen, die
über den Winter helfen.
Das Lied "Fi-di-bum
(Das Zimmer)"
ist seit Kurzem auch käuflich erhältlich auf meiner CD "Falls
jemand danach fragt" - hier, im Shop.
Das ist jedoch in diesem Jahr mein einziger Beitrag zum Weihnachtsgeschäft.
Ich wünsche Euch und Ihnen allen Wärme und Licht in dieser trüben Zeit
zwischen den Jahren!
Holger Saarmann
Berlin,
4. November 2005
Hallo!
Mitte
Oktober beschloss ich, noch einmal so richtig einzutauchen in den Spätsommer,
Farben
zu
sammeln für die lange graue Zeit, die in Berlin immer besonders grau ist.
Mit Fahrrad, Zelt und Gitarre folgte ich Havel und Elbe stromabwärts; ich
konnte noch darin baden! Mein Ziel war das Dorf Glaisin, nahe dem
Mecklenburgischen Barockstädtchen Ludwigslust. Aus Glaisin stammt der
literarisch berühmte Amerika-Auswanderer Jürnjakob Swehn,
den Vivien Zeller und ich in unserem "Winnetou"-Programm
zitieren. Ich wollte mir sein Plattdeutsch einmal im Original anhören. Auch
erfuhr ich einige interessante Details über die biographischen
Hintergründe des Briefromans (ganz am Ende dieser
Seite zusammengefasst) und daß Iowa landschaftlich der Griesen Gegend ganz
ählich sei ...
Lauter Eindrücke, die unser
nächstes Berliner "Winnetou"-Konzert am 17.11. in irgendeiner
Form prägen werden. Kommt also zahlreich, denn wir wollen mit Euch auf teils
vergessenen Pfaden und Brücken von der Alten in die ehemals Neue Welt wandeln,
nach deutschen Spuren suchen im Amerika jener legendären Epoche, als man Fiddle
und Banjo im Rhythmus der ersten Dampflocks spielte.
In Pennsylvania fanden wir klingende Belege für die
Germanisierung Amerikas, welche uns die Amerikanisierung Deutschlands
ganz neu beurteilen ließen. Und da dies eine musikalisch-literarische
Fantasiereise ist, kommt neben den realen Auswanderern auch der Dichter und
Komponist Karl May zu Wort.
Im Konzertkalender
findet Ihr (neben kleineren Solo-Auftritten) weitere "Winnetou"-Termine
außerhalb von Berlin; ich weise insbesondere schon mal auf unsere Touren nach
Franken (12.-14.1.) und Niedersachsen (4./5.2.) hin.
Übrigens kündigte die "taz" unser Konzert im September groß an –
unter der Überschrift: "Schönstes deutsches Tum: Winnetou und
Weihnachtsbaum". Woher im Spätsommer die Lichtfest-Assoziation kam, blieb
Redaktionsgeheimnis. Ich vermute journalistischen Intelligenzschwund,
hervorgerufen durch zu früh verzehrte Supermarkt-Spekulatius.
Versprochen: Auch im November wird bei uns auf der Bühne weder geweihnachtelt
noch getümelt!
Mein "Lied
für Gleisbesetzer" erfährt gerade einen Aktualitätsschub, denn
für Samstag, den 5.11. ist in Lüneburg eine große Demo GEGEN
Kernenergie und FÜR alternative Stromerzeugung angekündigt, und
anschließend wird im Wendland die Gleis- und Straßenblockade zwischen
Dannenberg und Gorleben vorbereitet: Der Castor-Zug soll nämlich
am 19./20. November fahren! Vor einem Jahr wurde der französische
Aktivist Sébastien Briat bei einer Gleisbesetzer-Aktion bei Avricourt
(Lothringen) vom Castor überrollt und getötet. Das Hubschrauber-Kommando, das
dem Lokführer eventuelle Störungen vorausmelden sollte, war gerade zum Tanken
geflogen ...
Aktuelle Infos zu den diesjährigen Aktionen gibt es bei X-tausendmal quer.
Noch etwas Website-Internes:
Die
Rubrik "Songs" habe ich NEU!,
d.h. übersichtlicher, gestaltet: Jedes Lied taucht nur noch einmal auf;
Liedeingänge sind nun, wo mir das sinnvoll erschien, den Titeln nachgestellt.
Außerdem habe ich die selbstgetexteten Lieder (Blüten) von den überlieferten
(Wurzeln) geschieden. Einverstanden?
Auch mein Zimmer-Lied "Fi-di-bum"
ist nun eingestellt.
Außerdem gibt es einige interessante Ergänzungen und NEU!-e
Erkenntnisse zun Jockel!
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
Berlin,
30. September 2005
Hallo!
Ich freue mich, daß mich mein Berliner Kollegenfreund Tom
Duerner (vor einem Jahr einer meiner Partner bei den "Asphaltbarden")
eingeladen hat, in seinem Record-Release-Konzert
mitzuwirken: Am Donnerstag, 6. Oktober im "Zimmer
16" (Näheres hier, im Kalender).
Tom ist ein erfolgreicher Ohrwurm-Züchter; man munkelt, er mische den Viechern
spanische Gitarrenklängen aus dem Hause Villa-Lobos unters Futter. Was man den
Liedermachern nicht alles nachsagt, kaum daß mal einer sowohl singen als auch
Gitarre spielen kann!
Um die Genre-Fanatiker zu ärgern, hat Tom Duerner außerdem noch zwei Acts
eingeladen, die man nicht als Liedermacher bezeichnet, obwohl sie Lieder machen:
Die Band sucht Namen, sowie das
Duo K.C.
McKanzie & Joe Budinsky, das Kostproben aus ihrer sehnend erwarteten
zweiten CD geben wird. Jeder kommt etwa 30 Minuten lang zu Wort und Ton.
Das alles also am nächsten Donnerstag in Pankow!
Auch ein neuer Berlin-Termin für "Winnetou
ist ein Christ ..." ist ausgemacht:
am
17. November, 20 Uhr im "Verlängerten
Wohnzimmer", Friedrichshain. Bitte gleich notieren!
Zwei
spannende und bunte Konzerte liegen hinter mir,
mit denen die Studenten von SAGO, der "Friedberger
Akademie für Poesie und Musik", den Abschluss des diesjährigen
Herbst-Seminars feierten. Beide Vorstellungen (am 23.9. in Friedberg, am 25.9.
in Mainz) waren - samt ihrem Publikum! - phantastisch, und der Gedanke,
dabeigewesen zu sein, belebt ungemein! So viele schöne Lieder und Texte an
einem Abend, das soll uns mal einer nachmachen! Hier
eine Online-Rezension.
Wer außer mir alles dabei war?
Dota
die Kleingeldprinzessin, Martin
Betz, Bas Boettcher, Eckart
von Hirschhausen*, Sebastian
Krämer* (alle aus Berlin), Tina
Häussermann, Timo
Brunke (beide Stuttgart), Annett
Kuhr (Rottweil), Martina Gemmar (Steinfeld), Anna Piechotta
(Hannover), Andreas Zimmer
(Bramsche), Frank
Bode (Herzberg) und natürlich der SAGO-Leiter Christof
Stählin (Hechingen), der diese Mischung zu moderieren und
zu verantworten hatte.
Und als Überraschungsgast verkündete schließlich der Ex-SAGOnaut Martin
Sommer den "Feierabend".
(* Sie sprangen sozusagen ein für die in Mainz verhinderten Anna Piechotta und
Dota.)
SAGO-Jahresaufgabe und Thema der ersten Konzerthälfte war "Das
Zimmer", und so entstanden, wie in den Jahren zuvor, zwölf neue
Werke. Vielen davon wünscht man, daß sie ebenso bekannt werden mögen wie der
Vorschlaghammer-Song von Wir Sind Helden:
"Denkmal"
nämlich war 1999 (oder '98?) Jahresaufgabe - und Helden-Sängerin
Judith Holofernes SAGO-Studentin.
Den Text meines Zimmer-Liedes werde ich irgendwann in den nächsten Wochen hier
veröffentlichen. Ich singe es das nächste Mal kommenden Donnerstag im
"Zimmer 16" (s.o.).
So long!
Holger
PS:
Wegen eines Link-Fehlers auf meiner Domain wurde für einige Tage leider (bei Zugang über die
Startseite) nicht die aktuelle Version meines Konzert-Kalenders angezeigt. Das
ist inzwische behoben.
Berlin,
1. September 2005
Hallo!
Ich melde mich zurück von meiner Sommerloch-Tournee. Berlin gleicht einer
Backröhre; man
mag
gar nicht so recht glauben, was da in New Orleans passiert ist ... Das ist zwar
auf der anderen Seite der Welt, aber dort, in Nordamerika, habe ich mich die
letzten Monate in Gedanken ziemlich viel herumgetrieben. Und nachdem ich nun
einen ganzen Monat allein mit meiner Gitarre durch die Republik gebummelt bin,
freue ich mich, daß ich in einer Woche wieder mit Vivien und ihrer Violine auf
die Bühne darf:
"Winnetou
ist ein Christ ... - Lieder so deutsch wie der Wilde Westen"
am
9. September, 20.30 Uhr in
SISTERS coffee-bar in
Berlin-Prenzlberg. Näheres hier.
Wir empfehlen unseren Besuchern, zeitig zu erscheinen, da die Plätze in der
SISTERS coffee-bar begrenzt sind!
Die Sommerloch-Tournee hat fast alle meine Erwartungen erfüllt, teils
übertroffen.
Sie begann kurioserweise damit, daß ich an der Uni
Bayreuth ein Seminar für den internationalen Sommerkurs halten durfte,
Thema: "Deutsche Volkslieder". Als Beispiel untersuchten und
zelebrierten wir die "Ballade vom
Jockel". (Einige internationale Erkenntnisse im Austausch mit den
Studenten sind bereits in den Lied-Kommentar mit eingeflossen). Abends folgte
das Konzert im Glashaus,
einer ideal für meine Musik geeigneten Konzert- und Tanzkneipe auf dem Campus.
Im Gewimmel der gleich anschließenden Party verlor ich mein äußerst
sympathisches Publikum aus den Augen und zog mich schon bald in mein Zimmer im
Studentenwohnheim zurück.
Es folgten zwei Freilichtkonzerte, die ein wenig unter dem unsteten Klima dieses
Sommers leiden mussten, das eine im Bauernmuseum in
Frensdorf bei Bamberg (kurzfristig verlegt nach innen, von wo aus man
durch die offene Tür zur Musik den Regen auf die bereits aufgestellten Stühle prasseln
hörte), das andere auf dem
Campingplatz
Weichselbrunn
in Bodenwöhr (bei Wackersdorf). Nicht alle
Campinggäste waren durch die wochenlange widrige Witterung so abgehärtet, daß
sie an diesem - trotz Fackelschein recht kühlen - Abend anderthalb Stunden
meinen Balladen lauschen mochten.
In Heidelberg hatte ich die Ehre, in der
wunderschönen Alten Aula der Universität
für etwa 250 Studenten aus aller Welt zu singen. Eine Erfahrung, die mich (gottseidank
nur rückblickend) fast sprachlos macht ...
Auf ganz andere Weise schön war mein Freilicht-Auftritt in der dörflichen
Schlosshof-Idylle im Winzermuseum
Rauenberg,
nahe Heidelberg. Das Wetter war diesmal ganz auf meiner Seite ... die
Konzertkasse hingegen, dem Schüttelgeräusch zufolge gut gefüllt, war es
nicht: Der schwere, massive Stahlkasten mit dem Einwurfschlitz war einfach nicht
mehr zu öffnen; der Schlüssel klemmte, eine Brechstange ließ sich nirgends
ansetzen. Man bot mir an, die ganze Kasse mitzunehmen, aber mein Fahrrad (ich
war per Bahn & Rad unterwegs) war so schon schwer genug bepackt. Daß die
Kasse aufspringen würde, indem man sie einfach auf die Straße fallen ließ,
hatte keiner für möglich gehalten ...
Konzerte für internationale Sommerkurse gab es noch zwei weitere: In Magdeburg
(geschlossene Veranstaltung) und in Bielefeld (in
Verbindung mit einem lieddidaktischen Seminar). Mein abschließendes Konzert in
der Remscheider
Denkerschmette
litt unter zwei zeitgleich stattfindenden Stadtfesten, die mir mein potentielles
Publikum abspenstig machten.
Mein überwiegend internationales studentisches Publikum war von dem Repertoire,
das ich ihnen präsentierte, offensichtlich angetan. Die Texte konnten (aus den
am Einlass
verteilten Heften) mitgelesen, nach Laune und Aufforderung auch mitgesungen
werden.
Gespräche, Einträge in meinem Konzert-Gästebuch, die wiederholte Frage nach
Gitarren-Akkorden zu den Liedern sowie CD-Verkäufe (die neue Auflage meiner CD
"Hüt dich, schöns Blümelein" war weise
kalkuliert) haben gezeigt, daß die Sommerkurs-Organisatoren das Interesse ihrer
Studenten an traditionellen deutschen Balladen richtig eingeschätzt haben.
Herzlichen Dank nochmals an alle, die diese
Konzerte organisatorisch ermöglicht haben,
an
all die Freunde,
Bekannten & Verwandten, die mich auf der Tour gastfreundlich beherbergt,
begleitet, bekocht und chauffiert haben
und
natürlich an all die lieben Menschen, für die ich singen und spielen durfte!
Ich freue mich schon darauf, künftige Sommerlöcher mit Klängen zu füllen!
So long!
Holger
Saarmann
Berlin, 29. Juli 2005
Hallo!
Nach einem kräftezehrenden Probenmarathon war die Premiere von "Winnetou
ist ein Christ" am 24. Juni im "Zimmer
16" (Berlin-Pankow) ein großer Erfolg!
Vivien
Zeller und ich, wir erhielten - neben dem Applaus eines entzückenden Publikums
- von einigen gefürchteten Kritikern Bestnoten! Allerdings erschien diese
Kritik nie gedruckt, denn die wohlunterrichteten Berliner Feuilleton-Redaktionen
ignorierten die Veranstaltung wie gewohnt.
Ein weiterer "Winnetou"-Termin in Berlin ist momentan zwar
nicht in Aussicht, aber ab Anfang 2006 werden wir mit diesem Programm in Franken
und Niedersachsen unterwegs sein; einige Termine stehen schon hier,
im Veranstaltungskalender. Natürlich werden wir auch den Herbst noch
auszufüllen versuchen; interessierte Veranstalter sind hiermit freundlich
eingeladen, mich zu kontaktieren!
Vorerst fiebere ich meiner Sommer-Tournee entgegen. Die Tourdaten stehen fest:
5.8.
Bayreuth, Glashaus
6.8.
Frensdorf (bei Bamberg), Bauernmuseum
9.8.
Bodenwöhr (bei Regensburg), Campingplatz Weichselbrunn
15.8.
Heidelberg, Alte Aula (Uni)
16.8.
Rauenberg (bei Heidelberg), Winzermuseum
21.8.
Bielefeld, Uni-Max
27.8.
Remscheid, Denkerschmette
Details dazu ebenfalls hier,
im Veranstaltungskalender. Alle Termine sind Solo-Konzerte.
Im Zusammenhang mit "Winnetou
ist ein Christ" war es höchste Zeit, mein Sortiment
an Liedtexten auf diesen Seiten zu erweitern (NEU!):
Die Ballade des armen Webersohnes
Karl May kann man jetzt nachlesen. Und nach einigen Online-Recherchen darf
ich wohl behaupten, daß diese Website weltweit momentan die einzige ist, auf
der man Liedtexte und Hörproben von Liedern
in Pennsylvania Dutch findet. Kommentare dazu folgen im September;
bis dahin verweise ich auf den Essay,
den ich zum Programm geschrieben habe.
So long!
Holger Saarmann
Berlin,
28. Mai 2005
Hallo!
And Hello!
Berlin verbrennt in der Maienhitze, also lasst uns zuerst nach vorn, auf den
Sommer schauen:
Meiner
beginnt musikalisch mit der Premiere von "Winnetou
ist ein Christ ...", einem ziemlich ausgefallenen Lieder- (&
Lese-)Programm, das mehrere Folk-nahe Brückenschläge zwischen deutsch und
amerikanisch wagt, vom Alten Europa in die ehemals Neue Welt, und dabei auch
frühere künstlerische und praktische Versuche würdigt: An Karl May kommt man
da als Guter Deutscher ebensowenig vorbei wie an den Auswanderern, die man in
Pennsylvania "Dutch" nannte. Vivien Zeller
und ich, wir würdigen den "Wilden Westen" in Fiktion und
Wirklichkeit, wo immer er uns ge- oder berührt hat. Und selbst wenn wir dabei
respektlos die Erinnerung an das deutschsprachige Oeuvre von Johnny Cash wecken,
so wird dies sicherlich kein Ulk-Programm. Wir können aber nicht ausschließen,
daß sich auch Fans vom "Schuh des
Manitou" oder seiner literarisch-cineastischen Vorbilder gut
unterhalten fühlen werden!
Also verpasst sie nicht, die Premiere von
"Winnetou
ist ein Christ ... - Lieder, so deutsch wie der Wilde Westen"
mit
Vivien Zeller & Holger Saarmann,
am
Freitag, 24. Juni, 21 Uhr im "Zimmer 16"/
Berlin-Pankow
Für den Abend danach (25. Juni, 20 Uhr) habe ich dann
nochmals
"Die
Liebe neu erfunden"
und
singe - solo - in der "Zimmer 16-Studiobühne"
alte und neue
Lieder
an die Frauen auf dem Bahnsteig gegenüber.
Ferner werde ich mich im August auf Solo-Tournee
begeben. Hier in aller Kürze die Termine:
Bayreuth (5.8.), Frensdorf (6.8.), Bodenwöhr (9.8.), Heidelberg (15.8.),
Rauenberg (16.8.), Bielefeld (21.8.), Remscheid (27.8.) ... möglich, daß
weitere folgen.
Näheres zu allen Terminen hier, im Kalender.
März und April verliefen nicht ganz so ereignisarm, wie man der zweimonatigen
Funkstille auf dieser Seite entnehmen zu können glaubt. Getextet und komponiert
habe ich, stimuliert nicht nur vom Frühling (als er noch kühl war), sondern
auch von
SAGO, der Friedberger Akademie für (Lied-)Lyrik,
die unter der Leitung von Christof Stählin in der Woche vor Ostern in Wasungen
tagte (und nächtigte). Weiter geht's dann im September in Friedberg (bei
Augsburg), mit einem gemeinsamen
Abschlusskonzert im Unterhaus Mainz am 25.9. Das wird dann ein
stilbunter, teils thematisch geprägter Liederabend, voraussichtlich mit Anna
Piechotta, Martina Gemmar, Maka Kandelaki, Dota die
Kleingeldprinzessin, Timo Brunke, Eckart von
Hirschhausen, Marco Tschirpke, Manuel Stahlberger,
Holger Saarmann und natürlich Christof Stählin.
Aber da ist ja noch ein ganzer Sommer dazwischen ...
So long!
Holger Saarmann
Berlin,
May 28rd, 2005
Hello!
Berlin's
burning in the heat of May, so let's look forward to summer:
Mine
begins with the première of "Winnetou
ist ein Christ ...", a rather excentric song (& literature)
programme which forges several links between German and American culture and
also acknowledges earlier artistic and practical attempts to do so. If you are
American, you may wonder why this guy (me), like so many other German musicians,
cherishes a tradition that he hasn't grown up in. But I tell you what: I have!
Consider
that (after my forefathers culturally germanized the British Isles in the early
Middle Ages and the lingual result was elected the official language for the US)
Germany has culturally been americanized for a long time, via media - and by
military occupation (resulting in Johnny Cash - and others - singing German!).
Consider
also the immigrant movements and the connections between the pioneers (such as
the Pennsylvania Dutch) and their relatives back in the Old World.
And
consider that the legend of the Wild West has been present in Germany long
before the first Western movie was filmed, just like the Grimm's fairy tales in
America: For almost seven generations, German children grew up with the novel
characters by Karl May, such as the Apachee chief Winnetou. (For
more info, read this!)
All these influences will be considered by Vivien Zeller (fiddle
& vocals) and me (vocals & guitar) in an entertaining new
programme, which is still waiting for an English sub-title, but will have its
première on Friday, June the 24th, 9 p.m. at "Zimmer 16"/
Berlin-Pankow (Germany).
If you miss this date, please check my calendar for
further performances. You are certainly welcome to invite us for performances
abroad, too!
To sing traditional German ballads and the ballads I wrote
myself, I keep on doing solo performances, like on Saturday,
June the 25th, 8 p.m., but that's also in the calendar.
In August, I am going for a solo tour through (mainly
south-) Germany. The tour dates so far:
Bayreuth (8/5), Frensdorf (8/6), Bodenwöhr (8/9), Heidelberg (8/15),
Rauenberg (8/16), Bielefeld (8/21), Remscheid (8/27) ...
In March and April, I also did some songwriting, inspired by the early
(and still cool) springtime, and also by participating at a little academy for
lyric writers, called SAGO and led by the
"old school" Liedermacher Christof Stählin. We will meet again in
September, and then will play a joint concert at the Unterhaus Mainz on September 25th.
Other great participants will be Anna
Piechotta, Martina Gemmar, Maka Kandelaki, Dota die
Kleingeldprinzessin, Timo Brunke, Eckart von
Hirschhausen, Marco Tschirpke, Manuel Stahlberger
and certainly Christof Stählin.
All lyrics will be in German - and Swiss German.
But there will be a whole summer between then and now ...
So long!
Holger Saarmann
Berlin,
23. Februar 2005
Hallo!
And Hello!
Einige von Euch werden sich erinnern:
Vor
einigen Monaten machte ich Vorankündigungen für mein neues Konzertprogramm
"Winnetou
ist ein Christ ...". Angepeilt hatte ich November, und im Prinzip
waren die Lieder auch schon ausgewählt und angeprobt. Aber irgendwas fehlte
noch ... oder war es nicht eher irgendWER?
Vivien
Zeller ist natürlich nicht irgendwer, sondern eine erfahrene Geigerin,
die schon in einigen Berliner IrishFolk-Bands gefiedelt hat, etwa Sally's
Garden, Kerbholz, im Duo mit der Neuseeländer Sängerin Twin oder
für das Keyboard-Popduo Experience. Damit ist sie die optimale
Ergänzung für meine Musik und ich bin sehr glücklich, daß ich ihr mein
Repertoire schmackhaft machen konnte! Hier ein kurzer Mitschnitt von
unserer zweiten Probe:
Allen,
die nun schon seit November auf "Winnetou" warten, sei darum
gesagt: Gebt uns noch ein paar Wochen; das Warten wird sich lohnen! Termin und
Ort für die Premiere werden rechtzeitig bekannt gegeben; Vorschläge können
noch berücksichtigt werden!
Zur
Zeitüberbrückung taugt auch meine (Solo-)Single "Holger
Saarmann singt Karl May", die Ihr hier,
im Shop, erwerben könnt.
Derweil
lasst Euch mit zwei Solo-Terminen am 4. und 6. März
vertrösten, beide in Berlin (Moabit und Heiligensee),
der erste im Artenschutztheater, ein Ort mit einmaliger Atmosphäre: Das dumpfe
Donnern der S-Bahnen und Fernzüge erinnert alle paar Minuten daran, daß man
sich hier direkt unter einer der Haupt-Schlagadern der Stadt (wenn nicht gar
Europas) befindet. Der ideale Ort, Lieder an die Frauen auf dem Bahnsteig
gegenüber zu singen!
Näheres
hier, in meinem Konzertkalender.
Zu guter Letzt aus aktuellem Anlass noch eine dringende
Warnung an alle, die Musik archivieren:
Vor
kurzem bemerkte ich erstmals Auflösungserscheinungen bei bespielten
CD-Rohlingen der Firma Medion, die es in Aldi-Filialen unter den Marken "Lifetec",
"Tevion" oder eben "Medion" zu kaufen gibt. Es handelt sich
dabei um unsichtbare, aber deutlich hörbare Kratzer, etwa ab der 70.
Spielminute (also die äußersten Tracks auf der CD). Die neuen Rohlinge zeigen
beim Brennvorgang keine Fehler; dieser tritt erst im Laufe einiger Monate (oder
Jahre?) auf, und zwar ganz von allein, nicht etwa durch Einwirkung von
UV-Strahlung, Kratzer oder Fingerabdrücke! Etwa 20 Prozent meines
wohlverwahrten privaten Musikarchivs sind bisher davon betroffen. Ob es sich um
ein Schicksal handelt, das früher oder später JEDE selbstgebrannte CD (egal
welcher Marke) ereilen wird, bleibt abzuwarten, bzw. zu überprüfen. Ich bin
jedenfalls in höchstem Maße alarmiert!
Diese Meldung (sie geht auch an die Stiftung Warentest) hat hier durchaus
ihren Platz, weil ich auch meine eigene Musik, die ich an Euch verkaufe, zum
Teil auf Rohlinge der Firma Medion/ Lifetec gebrannt habe! (Neuerdings verwende
ich Rohlinge der Marke "Platinum".) Das muss uns momentan zwar noch
keine Sorgen machen, da die Spielzeiten meiner CDs deutlich unter 70 Minuten
liegen. Ich empfehle Euch aber, beizeiten Sicherheitskopien auf Rohlinge Eures
Vertrauens zu ziehen, denn keiner weiß, ob diese Kratzer mit der Zeit größer
werden!
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
Berlin,
February 23rd, 2005
Hello!
Some of you will remember:
A
couple of months ago, I gave an advance notice for my new concert programme
"Winnetou
ist ein Christ ...". I had generally focused November, and
basically, I had already chosen and rehearsed the songs. But I felt that
something was missing ... or was it rather someBODY?
Vivien
Zeller is a well-experienced violin player who already fiddled in
several IrishFolk Bands of Berlin, such as Sally's
Garden, Kerbholz. She also duetted with Twin from New Zealand and
sessioned with the keyboard pop duo Experience. Therefore, she is the
optimum addition for my music, and I am very glad that I could make my
repertoire tempting to her! Here is a short recording from
our second rehearsal:
So,
all of you who have been waiting for "Winnetou" since November:
Just give us some more weeks, it will be worth while! The première date and
location will be announced in time.
To
get through, you can buy - and listen to - my (solo) single "Holger
Saarmann singt Karl May", which is available here,
at my Shop.
Meanwhile, I can offer you two more concert dates on the
4th and the 6th of March, both in Berlin
(Moabit und
Heiligensee). The first one will be at the Artenschutztheater, a
place with a unique Berlin atmosphere:
The muffled rumbling of the trains from far and near remind you permanently that
you are sitting beneath one of the main arteries of the city (if not of all
Europe). Seems like the most suitable place to sing ballads "to the women
on the opposite platform".
For
more precise information, please check my "Konzerte"
calendar.
To finish the English version of this newsletter, I'll simply resume the last
paragraphs of the German version to the pure warning for
all those who burn music on CDs at home:
Do
not trust any blank discs! Just recently, I found out that the type of CD-R 80
that I have been using for three years (Lifetec/ Medion) is NOT SAFE, and this
may go for ANY OTHER make or brand! Check your self-burnt CDs for scratching
noise, especially the tracks beyond the 70th playing minute! Mind that the
scratches will invisibly show up months, maybe
years after the recording, and they will possibly "grow"!
So long!
Holger
Saarmann
Berlin,
21. Januar 2005
Hallo! And Hello!
Ich
hoffe, liebe Besucher, Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen.
Ich
selber gedenke erst später aufzuspringen. Vielleicht dient mir dazu mein Konzert
am 25. Januar in Leipzig. Kann aber auch sein, daß ich anschließend,
bis zu meinem Auftritt am 13. Februar in Hildesheim,
wieder in Winterschlaf falle. (>>
Konzerte)
Ich
freue mich sehr auf diese beiden Termine und hoffe auf neugieriges Publikum -
und auf viele neue freundschaftliche Kontakte, sowohl zu den Niedersachsen wie
zu den echten Sachsen.
Den
Leipziger Termin verdanke ich vor allem dem Engagement des Musikers Christian
Haase, der die Veranstaltungsreihe "Tastenknecht &
Lautenschläger" in der Moritzbastei organisiert.
Nach
Hildesheim eingeladen hat mich mein Kollege Siggi
Stern. Er veranstaltet diesen Winter zum zweiten Mal die Konzertreihe "Kunstschnee".
Den bisherigen Winterschlaf habe ich dazu genutzt, ein neues Lied (nebst einiger
neuer Bearbeitungen) fertigzuträumen. Am 24. Januar werde ich es bei der Offenen
Liederbühne im "Zimmer 16" (Florastr. 16, Berlin-Pankow)
erstmals einem kritischen Publikum vorstellen - als Generalprobe für Leipzig.
Zwischendurch, wenn ich aus dem Winterschlaf mal hochgeschreckt bin, habe ich
unten im Laden, im virtuellen Schallplatten-Flohmarkt,
nach dem Rechten geschaut: Dort biete ich ausgemusterte LPs und CDs aus
meiner (?) Plattensammlung zum Verkauf. NEU!-erdings
kann man auch in einer Wühlkiste für
Single-Schallplatten stöbern, jede Jukebox ist ja hin und wieder dankbar
für ein neues Repertoire. Zum Flohmarkt gibt es jetzt auch einen Zugang über
die Startseite.
Bitte im Flohmarkt nicht nach meinen eigenen CDs suchen, die gibt es weiterhin
im Shop.
Und
seit einigen Monaten hilft mir und vielen anderen Folk- und Lied-orientierten
Künstlern beim CD-Verkauf der virtuelle Nachbarladen Bluebird-Shop.
Schaut doch mal vorbei!
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
Berlin,
January the 21st, 2005
Hello!
I hope that all of you, dear
visitors, happily caught the new year in time.
Me,
I am going to jump on board later. Perhaps, my concert on
January, the 25th in Leipzig will help me. If not, I will simply fall
back into hibernation until my performance on February,
the 13th in Hildesheim. (>>
Konzerte)
I
am looking forward to those dates very much and I hope for a curious audience -
and for many new contacts.
Hibernating helped me to dream the finishing of a new song and several new
adaptations. The song will first be presented at the Offenen
Liederbühne at "Zimmer 16" (Florastr. 16, Berlin-Pankow) to a
critical audience - as a rehearsal for Leipzig.
When occasionally starting up from hibernation, I checked the store downstairs,
my virtual record "Flohmarkt": Here, I
sell vinyl and CD records that I sorted out from my (?) record collection. NEU!:
A box for 45s! Do your jukebox a favour!
The
"Flohmarkt" can also be entered via Home Page
now.
But
please do not seek for my own CDs at the "Flohmarkt", as they are
further on available here, at the Shop.
And
for a couple of months, the virtual Bluebird-Shop
next door has been helping me and many other Folk & Song artists from
Berlin and Germany to sell our music. Just drop in!
So
long!
Holger
Saarmann
Berlin,
17. Dezember 2004
Hallo! And Hello!
Hier noch ganz kurz eine
NEU!
-igkeit, ehe sie zwischen die Jahre gerät:
Um
in letzter Minute noch ein wenig im Weihnachtsgeschäft mitzumischen (Tina
Turner hängt ja schon seit Wochen an jeder Litfaßsäule), habe ich mich
entschieden, zwei brandneue Aufnahmen als Single zu veröffentlichen. Sie trägt
den Titel:
Holger
Saarmann singt Karl May
und
dürfte wohl an Musik das Kurioseste sein, was Ihr Euren Lieben dieses Jahr
unter den Weihnachtsbaum legen könnt. Sie kostet 3,50 Euro, aber wer vor
Weihnachten bestellt, erhält
50
Cent Rabatt! Also schaut noch mal schnell in meinen Shop,
da kann man das Werk optisch und akustisch begutachten.
"Ave Maria"!
Mensch, wenn das nicht zu Weihnachten passt, was dann?
Aber
Wirtschaftsprognosen zufolge kann auch das Weihnachtsgeschäft nichts mehr daran
ändern, daß 2004 ein düsteres Jahr für die Musikindustrie war.
Darum,
liebe Leute: Kauft direkt beim Erzeuger! Und wartet nicht auf den
Weihnachtsmann! Irgendwer muss es tun!
Ich wünsche Euch, mit oder ohne Karl May, einen harmonischen und erholsamen
Jahreswechsel und jedem soviel Weihnachtsstimmung wie ihm lieb ist!
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
PS:
Das Flugblatt zu meinem
Gleisbesetzer-Lied gibt es jetzt hier
als jpg-Datei zum Downloaden und Ausdrucken: Text, Noten und Akkordsymbole!
Zudem ist eine Aufnahme des Liedes auf der Neuauflage meiner CD "Falls
jemand danach fragt" enthalten. Aber das wisst Ihr ja schon.
Berlin,
December the 17th, 2004
Hello!
Here's some quick news that shouldn't slip between the years:
Tina
Turner's smile from every advertising pillar inspired me to participate in this
year's Christmas business. So I decided to issue two brand-new recordings as a
single, the title being:
Holger
Saarmann singt Karl May
It
should be the most curious music to be placed under the Christmas tree for your
loved ones.
The
price is 3,50 Euro, but you get 50 Cents off if you order your example before
Christmas Eve.
So
please have another quick look into my shop,
where the work can be inspected optically and acoustically. "Ave
Maria"! If that will not fit Christmas, what else will?
And
do not wait for Father Christmas! Somebody has got to do it!
I wish you a harmonic and restful turn of the year, with as much Christmas mood
as you like to be in - with or without Karl May!
So long!
Holger
Saarmann
PS:
Two weeks
ago, I announced
that my "Railwayblockers' Song" was available as a pamphlet now.
Now, it's true: You can download
it here, as a jpg-file, for free: Lyrics, keys and chords!
A recording of the
song is available on the new edition of my CD "Falls
jemand danach fragt". But that's old news.
Berlin,
3. Dezember 2004
Hallo! And Hello!
Beim Liedermachertreffen HOYSCHRECKE 2004 in Hoyerswerda (26. bis 28.
November) bin ich als Nachrutscher in den Wettbewerb hineingeraten, durfte sogar
(aufgrund Losentscheid) den Abend eröffnen, habe aber keine der drei
Hoyschrecken (große Insekten aus Draht, gestaltet von Helge Niegel) gewonnen. Die gingen an Judith
Rössler, Ralph
Schüller (beide aus Leipzig) und Klaus-André Eickhoff
(Aachen), aber sie hätten auch an Tosse, Jin
& Jan, Jörg Sieper, Höll/Scholze, Bernd Pittkunings,
Karl-Thoralf Rittel, Oliver Ziegler oder Gaby Klees gehen können - oder an so
manche(n) Teilnehmer(in) beim Café-Konzert am Samstagnachmittag. Das
anschließende Preisträger-Konzert wurde massenwirksam ergänzt durch
Matthias Kießling (Wacholder) und (Paul) Bartsch &
Band. Allerdings bestand
unter den angereisten Liedermachern weitgehend Einigkeit darin, daß man den
zweiten Abend auch ohne Special Guests auf hohem Niveau hätte bestreiten
können.
NEU!
Im Workshop bei
Paul Bartsch habe ich einen neuen Text
vorgestellt, der sich
zwar (ebenso wie die Vertonung) noch im Arbeitsstadium befindet, aber durchaus
schon als Gruß an meine Kollegen taugt, die in Hoyerswerda mit dabei waren. Und
natürlich an alle, die es sonst interessiert.
Einen Sampler habe
ich in den letzten Tagen kompiliert; er bemüht sich, die Berliner Liedermacher-
und Songwriter-Szene zu repräsentieren und wirbt für zwei unserer
Spielstätten, bzw. die dort stattfindenden Offenen Bühnen: "Cellarfull
of Folk" im OstEndTheater
(Boxhagener Str. 99, Friedrichshain) und "Offene
Liederbühne" im Zimmer 16 (Florastr. 16, Pankow).
Schaut doch mal rein, mit oder ohne Instrument!
Der Sampler ist allerdings ein vorerst streng limitiertes, unverkäufliches Provisorium, gedacht
für Rundfunkredakteure. Es wurde bereits über die Möglichkeit einer
höheren Auflage mit (für Radio-Einsätze obligatem) Label-Code nachgedacht.
Aber das ist momentan noch Utopie.
Ich würde die Sache hier vielleicht gar nicht erwähnen, wenn sie mir nicht
Anlass gewesen wäre, meinen Song "Bahnsteig
gegenüber" neu aufzunehmen. Diese Version wird künftig auf meiner CD "Falls jemand danach fragt" zu finden sein (>>Shop),
neben zwei weiteren im Herbst eingespielten Liedern: "Lied
für Gleisbesetzer" und "Fränkisches
Rätsellied". Der Preis erhöht sich auf 6, nach Weihnachten auf 7
Euro. Dazu gibt's ein Klapp-Cover mit Foto.
Das "Lied für Gleisbesetzer" kam
erstmals so richtig zum Einsatz, als ich es Anfang November zur Castor-Blockade
im Wendland als Flugblatt verteilen und - trotz der traurigen Nachrichten aus
Frankreich - mit anderen Demonstranten singen durfte.
NEU!
Hier gibt es das
Flugblatt (mit Noten!) als jpg-Datei zum kostenlosen Downloaden, für
Gleisbesetzer und ihre Sympathisanten.
Kostenlos und NEU!
ist auch der Zutritt zu meiner Online-Flohmarkt-Wühlkiste: Hier biete ich ausgemusterte LPs und CDs aus meiner
- und manch anderer - Plattensammlung zum Verkauf. Vielleicht nicht gerade ein
Paradies für Raritätensammler und sicherlich ist der Besuch nicht zwingend
für Fans von Folk und Lied, aber ich bin gespannt, wer sich per Suchmaschine
alles dort hinverirrt!
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
Berlin,
December the 3rd, 2004
Hello!
At the songwriters' meeting HOYERSCHRECKE 2004 at Hoyerswerda, a town in the
Lausitz, east Saxony (from 26th to 28th
November), I slipped into the official competition and was even drawn (by lot)
to open the evening, but didn't win any of the three "Hoyschrecken"
(metal locusts, created by artist Helge Niegel). They were given to Judith
Rössler, Ralph
Schüller (both from Leipzig) and Klaus-André Eickhoff
(Aachen), but could just as well have been given to Tosse, Jin
& Jan, Jörg Sieper, Höll/Scholze, Bernd Pittkunings,
Karl-Thoralf Rittel, Oliver Ziegler or Gaby Klees - or to some of the performers
in the café concert on saturday afternoon. For mass attraction, the subsequent
prize-winners' concert was supported by east German Folk legend
Matthias Kießling (Wacholder) and (Paul) Bartsch & Band from Halle. Though
the assembled songwriters, coming in from all over Germany just to play two or
three songs each, agreed that they could have arranged a perfect evening all by
themselves, without any special guests.
NEU!
Here are some new lyrics by me, belonging to a song yet unfinished. I first
presented them at a workshop at Hoyerswerda. An English translation will soon be
available.
I compiled a sampler in recent days, supposed to (re)present the Berlin
Songwriters scene (as far as I know it), to promote two of our favourite
performing places:
"Cellarfull
of Folk" at the OstEndTheater
(Boxhagener Str. 99, Friedrichshain)
and "Offene
Liederbühne" at Zimmer 16 (Florastr. 16, Pankow).
If you are ever in
Berlin, just drop in - you are welcome to bring along your instrument, or just
to listen and enjoy!
The sampler is (for
the time being) a strictly limited provisional CD, supposed to be sent to radio
journalists. I am mentioning it, because it gave me a reason for re-recording my
song "Bahnsteig
gegenüber", a version that will from now on be included on my CD "Falls jemand danach fragt" (>>Shop),
apart from two further recordings from this autumn: "Lied
für Gleisbesetzer" (Song for railway blockers) and "Fränkisches
Rätsellied" (Frankonian Riddle Song). The price will increase to 6
Euro, respectively 7 Euro after Christmas. The cover will be costlier, too.
The "Lied für Gleisbesetzer"
(Song for Railway Blockers) was first performed in appropriate conditions (disregarding
the sad news from France), when I joined the anti nuclear power blockade of the
Castor train in the Wendland area in early November. My fellow demonstants were
able to join in, using the pamphlets I had printed. NEU!
You can download the pamphlet here, as a pdf-file, for free!
New (NEU!)
is also the access to my Online-Flohmarkt-Wühlkiste: Here,
I sell vinyl and CD records that I sorted out from my (?) record collection. It
may not be the place for collectors of rarities, and it is certainly not a must
for the fans of Folk & Song, but who knows who else will drop in, using a
search machine?
All the best to all of you out there
Holger
Saarmann
Berlin,
3. November 2004
Hallo!
And Hello!
Wer sich auf meiner
Website schon auskennt, der hat - neben dem neuen Blau - sicher bemerkt, daß die Schaltflächen nicht
mehr aufleuchten, wenn der Cursor-Pfeil darauf zeigt. Der effektlose Ersatz hat
den Vorteil, daß Internet-Suchmaschinen wie "google" nun auch auf die
Inhalte hinter der Startseite zugreifen können; das ging mit den "JavaScript"-Schaltflächen
nicht.
Normalerweise werden Tonträger
im Laufe der Jahre billiger. Für meine CDs in meinem "Shop"
werde ich hingegen ab Jahreswechsel die Preise ein wenig erhöhen. Damit möchte
ich vermeiden, den Berliner "Bluebird
Shop", der mir im virtuellen Nachbarhaus beim Verkauf behilflich
ist, preislich zu unterbieten. Zudem ist es für mich aufwendiger, CDs per Post
zu verschicken als sie an der Konzertkasse zu verkaufen. Dort also werden
weiterhin die alten Preise gelten.
Anders
ausgedrückt: Kauft jetzt CDs, Leute! Nie wieder sind sie (online) so preiswert wie
dieses Jahr!
Wegen tiefgreifender persönlicher
Differenzen hat leider meine Zusammenarbeit mit dem Pankower Dichter Fritz Wiehe
ein plötzliches Ende gefunden. So können auch die bereits angekündigten
Konzerttermine nicht mehr in der geplanten Besetzung stattfinden. Das ist auch
in musikalischer Hinsicht schade, denn die Lieder von Fritz Wiehe sind für ein Zusammenspiel wie im Projekt "AsphaltBarden"
einfach ideal. Bleibt mir nur, ihm für künftige Projekte nette Kollegen, viel
Glück und Ausdauer zu wünschen. An Ideen jedenfalls wird es ihm sicher
nicht mangeln!
Um in unserem mit Fritz
geplanten Konzert am 12. November (>>Konzerte)
die Lücke in unserer Besetzung zu schließen, wird sich vorzeitig Reinhild
Kuhn zu Tom Duerner und mir
gesellen, eine Meisterin
des lyrischen, hintersinnig-witzigen und morbiden Chansons. Ich freue mich und
bin gespannt auf die Zusammenarbeit und die Bereicherung unseres Klangspektrums
um die Farben Akkordeon und Frauenstimme!
Und sollte ich zwischendurch
noch Zeit finde, werde ich weiter an den Songs für mein neues Programm feilen:
"Winnetou
ist ein Christ ..." – Lieder, so deutsch wie der Wilde Westen
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
PS:
Die
neulich an dieser Stelle angekündigte Einführung der Berliner Regionalwährung
(die ich in meinen Berliner Konzerten auch als Zahlungsmittel akzeptieren werde)
hat sich wegen Termin-Schwierigkeiten der Bundesdruckerei auf ungewisse Zeit
verschoben.
Näheres
dazu auf der Website von
"Berliner Regional".
November
the 3rd, 2004
Hello!
Those who already know my site will notice that - apart from the new background
blue - the buttons do not shine anymore when touched by the cursor. The advantage of the
effectless substitutes is that internet search machines like "google"
can now also grip on the contents beyond the index page. That was
impossible with the "JavaScript" buttons.
Usually, records get cheaper over the years. But for the CDs in my "Shop",
I will rise the prices after Christmas. Thereby, I want to avoid underselling
the Berlin "Bluebird Shop",
who helps me with the sales in the virtual "house next door". Besides,
sending CDs per mail is more time spending than selling them after a concert.
The prices there will remain the same.
So, put in different words: Buy CDs now, folks! They will never be as
cheap as they are this year!
For far-reaching personal differences, my collaboration with the Pankow poet
Fritz Wiehe has come to a sudden end. This requires changes in the line-up of
two performances that I already announced in >>
Konzerte:
The
Berlin Chanteuse Reinhild Kuhn will
close the gap and enrich our sound spectrum with the colours of accordeon and
female vocals.
And should I find time in between "AsphaltBarden"
rehearsals, I will give a finishing touch to the songs for my new programme:
"Winnetou
ist ein Christ ..." – Lieder, so deutsch wie der Wilde Westen,
which
is still waiting for an alternative English title, for only about half of the
included songs will be in German (or even in "Pennsylvania Dutch"),
and who outside of the German speaking world will know about the Biedermeier
novelist Karl May and his characters?
Regards
Holger
Saarmann
23.
September 2004
Hallo! And Hello!
Die
schlimmsten Defekte sind repariert und meine Domain feiert ihr einmonatiges
Bestehen!
Die
August-Neuigkeiten findet Ihr weiterhin hier.
Hinweisen
möchte ich Euch auf einige neue Texte und Textkommentare; ich habe sie auch im Song-Register
als
NEU!
markiert:
Im
Rahmen der Lieder-Kommentare habe ich einige interessante historische
Informationen zusammengestellt, insbesondere zum "Jockel"
und zu "Under der Linden".
Ferner habe ich mir das englische Renaissance-Lied "Come
again" zum Anlass genommen, musikrelevante Details aus meiner
eigenen Biographie zu erzählen. Aber das ist natürlich längst nicht so
spannend wie die Herkunft des "Jockels"! (Ach, möge sich nur
ein Funken meines musikarchäologischer Eifers auf Euch übertragen!)
Einige Tage Erholung in
der Idylle der Fränkischen Schweiz haben sich schöpferisch ausgewirkt, und ich
tat (u.a.) etwas, was ich seit 1988 nicht mehr getan habe: Ich bin über meinen
dem Überirdischen verhafteten Schatten gesprungen und habe - jedem aktuellen
musikalischen Trend zuwiderlaufend - ein politisches Lied getextet! So plakativ,
als sei es aus den 70ern geklaut (die Melodie "900
Miles" ist tatsächlich geklaut, allerdings aus dem 19.
Jahrhundert), aber ich bin sehr zufrieden mit dieser Tat und stehe zu meiner
Solidarität mit der Anti-Kernkraft-Kampagne "X-tausendmal quer".
(Liedtext, Klangschnipsel und Link hier).
Im
Oktober wird es außer einem Solo-Konzert in Einbeck (Niedersachsen) zwei
interessante Gemeinschaftsproduktionen mit teils unterschiedlichen Mitstreitern
geben, die eine nennt sich ASPHALTBARDEN.
Weiteres hier, im Konzert-Kalender.
Und
was habt IHR im Oktober vor?
Es grüßt Euch
Holger
Saarmann
PS:
Eintrittskarten
für meine Berliner Konzerte können künftig auch in Berliner Regionalwährung
erworben werden! Ende September geht in Prenzlberg der
"Berliner" an den Start, eine sogenannte Komplementär-Währung,
die regionale Strukturen stärken soll.
Mehr
Infos dazu auf der Website von
"Berliner Regional".
NEU!
PPS:
Am
29. September wird es im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Thema "Quote
für mehr Musik aus Deutschland in deutschen Medien" geben. Zu
diesem Thema habe ich mich bereits im Juli in einem Offenen Brief an die
Initiatoren des Aufrufs geäußert. Da sich inzwischen auch die großen
Zeitungen wieder für das Thema interessieren, möchte ich meinen
Standpunkt zur "Deutschquote" nun auch hier, in meinem eigenen
Forum, veröffentlichen, um bei Bedarf darauf verweisen zu können. Wer
mag, kann mir seine Meinung zum Thema schreiben, und wer es wünscht, dessen
Zuschrift werde ich hinter meinem Offenen Brief veröffentlichen.
September,
the23rd 2004
Hello!
The worst defects are repaired and my domain is celebrating its one month
existence!
The
news of August can still be read here.
I
would like to turn your attention to some new lyrics and song comments.
I
marked them as NEU!
in the Song-Register:
I
assembled some very interesting historical information, especially concerning "Jockel"
and "Under der Linden".
Moreover, I chose the English Renaissance song "Come
again" to tell you some musically relevant details from my own
biography. But that is certainly not nearly as thrilling as the origins of "Jockel"!
Some relaxing days in the idyl of the "Fränkische Schweiz" took
effect on my creativity and enabled me to write my first political lyrics since
1988. It is a campaign song for the anti nuclear power movement. The lyrics have
a certain 70s appeal, but considering that the tune "900
Miles" is from the 19th century may help to put nostalgia in
clear relations.
In October, I will play
one solo concert at Einbeck (Niedersachsen) and two interesting co-productions
together with different fellow-musicians. One project is called ASPHALTBARDEN
(asphalt minstrels?? Name and link are still waiting for a translation!)
Read
more in the Concert
Calender.
So,
what will YOU do in October?
Regards
Holger
Saarmann
22. August 2004
Hallo! And Hello!
Holger Saarmann
heißt alle Besucher in seiner frisch eingerichteten Domain willkommen!
Nun webe ich also mit am
weltweiten Netz - zweisprachig!
Ich möchte lieber
nicht nachrechnen, wie viele Stunden mich das Basteln dieser Website von
meiner eigentlichen Berufung, dem Musikmachen, abgehalten hat. Aber nun
ist sie endlich fertig!
Meine Homepage
entstand nicht aus Spaß an den Freuden (und Tücken) des Webdesigns,
sondern vor allem zu dem Zweck, den Musiker Holger Saarmann (>>Holger
Who?) und seine seltsamen Sphären bekannter zu machen. (Der
Privatmensch Holger ist dabei meist zwischen die Zeilen geraten.) Ich
habe mir trotzdem Mühe mit der Gestaltung gegeben und Designvorlagen
verschmäht. Freundschaftlich und sachkundig
beraten hat mich mein Kollege Tom Duerner, dem ich deshalb hier - vor den Augen der
Weltöffentlichkeit - herzlich danke! Außerdem Dank an Timo Kozlowski
(Bangkok) und Gerd Müller (Bamberg) für zusätzlichen Rat. (Letzterer verhalf
mir bereits vor einigen Wochen auf "Gerds
Musicpage" zu Internet-Präsenz.)
Trotz aller Hilfe
funktioniert wahrscheinlich noch nicht alles so, wie es sollte. Deshalb bitte
ich Euch, liebe Besucher: Schreibt mir Eure Kritik, Eure
Verbesserungsvorschläge (>>Kontakt)!
Ich bin besten Willens, alle technischen, sachlichen und sprachlichen
Fehler (englisch!) zu beheben!
Auch wenn es ein hartes Brot ist in einer wirtschaftlich derart kaputten
Stadt wie Berlin: Ich verfolge das große Ziel, von der Kunst zu leben.
Diese Website wirbt ganz unverfroren für meine Musik - auf Tonträger (>>Shop)
und Bühne (>>Konzerte, >>Programme).
Darüber hinaus
will sie aber auch den Freunden meiner Musik ein informatives
Nachschlagewerk sein. Meinen Weg als Musiker habe ich dokumentiert (>>Vita
und >>Archiv) und die Texte zu
fast all den Liedern, die ich singe, zusammengestellt (>>Songs)
und kommentiert. Teils verraten dabei die akribischen Kommentare das
Gewissen des Akademikers - und die Ungenauigkeiten den umwölkten Geist
des Musikers. Das Deutsche Volksliedarchiv
möge mir verzeihen! Hier geht ein besonders herzlicher Dank an Barbara
Boock!
Diese Musiker-Website hat auch klingende Komponenten - allerdings kann
ich nicht ganz ohne Magenschmerzen darauf hinweisen, denn die
Musik-Proben, die ich aus Rücksicht auf uns Surfer mit Steinzeit-Modem sehr stark komprimiert habe, klingen nun wie alte
Schellackplatten.
Aber vielleicht weiß ja jemand von Euch eine bessere Lösung!
Holger Saarmann
August, the 22nd 2004
Hello!
Holger Saarmann welcomes all visitors to his newly installed domain!
This is my
contribution to the worlwide web. Most parts of this site are bilingual,
because I'd like to reach the
world beyond Germany, Austria and Switzerland.
As for my lingual
mistakes, I hope for your indulgence - and for your corrections.
I didnot create
this homepage for the joys of web design, but to introduce the musician Holger
Saarmann (>>Holger Who?) to
a larger group of people. (The private person Holger mostly got between
the lines.) Trying to create everything by myself, I refused to use any patterns that the software
offered. I was friendly and
competently advised by my songwriter colleague Tom
Duerner, whom I wish to thank here sincerely - with the whole world
watching!
Thanks also to
Timo Kozlowski (Bangkok) and Gerd Müller (Bamberg) for additional
consults. (The latter already helped me to achieve internet presence, a
couple of weeks ago - see "Gerds
Musicpage".)
I suppose that still not
everything will work the way it should. So I'm asking you, dear visitors, to send me your criticism and to tell me how to improve things
(>>Kontakt)!
It may be hard to achieve in an economically wrecked city like
Berlin, but I am persuing the aim to make a living from music. This
website advertises my music in a rather unconcealed way - on CD (>>Shop)
and on stage (>>Konzerte, >>Programme).
Beyond that, it
wants to be an informative reference-book to the friends of my music.
For you, I documented my path as an artist (>>Vita
and >>Archiv) and I assembled, commented
and translated nearly all of the song lyrics I sing (>>Songs).
Some comments reveal the conscience of the academic - while some
inaccuracies are hopefully excused by the clouds around the artist's
spirit.
This musician's website also includes sound components - though I cannot
mention it without pain in my stomach: The music samples sound like old
shellack records. (Minding all those who are online with a simple modem
like mine, I chose the highest degree of mp3 compression.)
Perhaps one of you will know a better solution!
Holger Saarmann
|

Im Halbfinale des Berliner "Troubadour"-Wettbewerbs,
4.
Mai 2006, nach Friseusenbesuch.
Foto:
Mario Koss

Eine Hildesheimer Konzerteindruck:
"Winnetou",
am 5. Februar im Galgenberg-Restaurant
Foto: Herbert Rahnenführer
Vivien Zeller und Holger Saarmann
auf den Spuren Old
Shatterhands
Foto: Katalin
Zenker

Dr. Bernd Eichler in seiner Musikinstrumenten-Ausstellung in
Berlin-Hohenschönhausen
Mit Vivien Zeller auf der Offenen Liederbühne,
"Zimmer
16" (Berlin-Pankow) am 23. Mai '05
Foto: Stefan
Greitzke

Konzert in der Moritzbastei Leipzig in der Reihe
"Haases
Tastenknecht & Lautenschläger"
am 25. Januar 2005
Zu Gast bei Tom Cunningham
im Soda's Club (Berlin-Prenzl'berg): "Songwriters
in the Round"
am
2. Februar 2005
Zu
Gast bei Tom Cunningham im Rickenbacker's (Berlin-Wilmersdorf):
"Songwriters
in the Round"
am
20. November 2004

Zu
Gast bei Tom Cunningham im Rickenbacker's (Berlin-Wilmersdorf): "Songwriters
in the Round"
am
19. Juni 2004

Zu
Gast bei Tom Cunningham im Rickenbacker's (Berlin-Wilmersdorf):
"Songwriters
in the Round"
am
20. November 2004

A guest performance at Tom Cunningham's "Songwriters
in the Round"
at
the Rickenbacker's (Berlin-Wilmersdorf):
June
19th, 2004
|